25.08.2010: Toto-Pokalfinale Spfrd. Herbstadt - SVR 1 : 2 |
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26.08.10by (mike) |
Glückwunsch an unsere Jungs! Titel verteidigt und damit für die erste Runde auf Bayerischer Ebene qualifiziert. Jetzt hoffen wir auf einen interessanten Gegner in der ersten Runde.
Hier die Berichte aus der Main-Post:
Rödelmaier verteidigt seinen Titel
Der Bezirksoberligist gewinnt durch ein 2:1 in Herbstadt erneut den Rhöner Toto-Pokal
Der SV Rödelmaier hat das Endspiel des Toto-Pokals im Kreis Rhön gewonnen, sich die Siegprämie von 700 Euro gesichert und den Einzug in die 1. Hauptrunde perfekt gemacht. Der Titelverteidiger gewann vor 330 Zuschauern mit 2:1 bei den Sportfreunden Herbstadt. Dem Verlierer bleibt ein Trostpreis von 250 Euro.
Es dauerte einige Zeit, bis das Spiel Fahrt aufnahm. Die ersten Minuten waren geprägt von gegenseitigem Respekt. Die erste Chance verzeichnete der Gastgeber mit einem Kopfball von Daniel Lurz (18.). In Führung ging aber Rödelmaier. Johannes Frank war mit dem Kopf schneller am Ball als Sportfreunde-Schlussmann Marco Ganz (25.). Der Elf von Werner Köhler boten sich noch vor dem Pausenpfiff zwei Möglichkeiten, um auszugleichen. Aber Lurz scheiterte an Rödelmaiers Torwart Markus Werner (36.), Bernd Warmuth traf den Ball in aussichtsreicher Position nicht voll (41.).
Die Anfangsphase des zweiten Durchgangs ging an den Gast. Zweimal musste Ganz in höchster Not gegen SVR-Angreifer retten. Gegen den Strafstoß von Markus Benkert – vorausgegangen war eine Attacke von Ganz gegen Stefan Frank und ein arg umstrittener Pfiff von Bayernliga-Schiedsrichter Björn Söllner – war er jedoch machtlos (58.). Herbstadt bemühte sich um den Anschluss. Rödelmaier kontrollierte aber lange die Partie, kam erst durch Moritz Hess\' Anschlusstreffer (77.) völlig aus dem Konzept und hatte noch zwei bange Momente zu überstehen. Doch weder Warmuth noch Martin Naber schafften den Ausgleich (85.). Auf der Gegenseite verpasste der eingewechselte Alex Maier das 1:3 (86.).
Die 1. Hauptrunde des Toto-Pokals wird am Samstag, 28. August, um 12.30 Uhr in Nürnberg ausgelost und am Mittwoch, 8. September, 17.45 Uhr, angepfiffen. Ein wirklich attraktiver Gegner ist für den Rhöner Pokalsieger nach dem Aus von Großbardorf, Aubstadt und Schweinfurt 05 zwar nicht mehr im Topf. Dafür wandern weitere 150 Euro auf sein Konto. Für den Einzug in die 2. Runde gäbe es nochmal 100 Euro obendrauf.
Statistik des Spiels
Spfr. Herbstadt – SV Rödelmaier 1:2 (0:1)
Herbstadt: Ganz – E. Kadriev – Weber, Richter – Köth, R. Hergenhan, Hess, Naber, Warmuth – Lutz – D. Lurz. Rückwechselspieler: Butz, Raitz.
Rödelmaier: Werner – A. Schmidt, Libionka, Vey – Kleinhenz, Schmitt, Benkert, Hoffmann, Raab – St. Frank, J. Frank. Rückwechselspieler: Maier.
Tore: 0:1 J. Frank (25.), 0:2 Benkert (58., Foulelfmeter), 1:2 Hess (77.).
Schiedsrichter: Söllner (Aidhausen). Zuschauer: 330.
(rd) Bezirksoberligist SV Rödelmaier hat am Mittwochabend das Fußball-Finale im Toto-Pokal des Kreises Rhön bei den Sportfreunden Herbstadt vor 330 zahlenden Zuschauern mit 2:1 gewonnen (wir berichteten).
„Für mich war das für die Bedeutung ein sehr faires Spiel,“ bilanzierte Kreisspielleiter Michael Ritter. „Einen Unterschied zwischen Bezirksoberliga und Bezirksliga hat man nur manchmal gesehen, als Rödelmaier führte und den Vorsprung verwalten wollte. Schade, dass Herbstadt seine Chancen in der ersten Halbzeit nicht nutzte, sonst wäre noch mehr Spannung rein gekommen. Auch am Schluss besaßen die Gastgeber sehr gute Chancen, das Spiel noch zu drehen. Rödelmaier war der verdiente, aber auch der glücklichere Sieger,“ so Ritter.
„In der ersten Halbzeit war es ein ganz schwaches Spiel von beiden Seiten,“ resümierte Klaus Straub, Abteilungsleiter des SV Rödelmaier. Und weiter: „Wir haben ein glückliches Tor gemacht. In der zweiten Halbzeit haben wir sehr clever gespielt, die Räume breit gemacht. Bis zu dem Gegentor hatte Herbstadt keine Chance. Dann freilich wurde es wieder eng. Wenn wir das routinierter runter spielen und am Schluss die Bretter machen, hätte es schlimmer ausgehen können. Herbstadt war aber ein guter Gegner.“
Sascha Libionka, Spieler- und Co-Trainer SV Rödelmaier sah sich in seiner Ankündigung bestätigt: „Es war, wie erwartet, ein heißer Fight und am Ende ein glücklicher Sieg für uns. Herbstadt hat besser mitgehalten als ich gedacht hätte.“
Johannes Frank (SV Rödelmaier) stellte fest, dass „wir in der ersten Halbzeit schwer ins Spiel gekommen sind. Da haben wir noch zu viele Fehler und viele Fehlpässe gemacht. Dann ist uns Gott sei Dank das Tor gelungen. Im zweiten Durchgang ist es besser für uns gelaufen, dann hatten wir das Spiel im Griff. Das Tor von Herbstadt war sehr schön herausgespielt. Aber ich denke, es ist ein verdienter Sieg für uns, wenn man die Chancen sieht.“
„Ich kann mich immer noch nicht damit abfinden, dass dieser Elfmeter zum 2:0 gegeben wurde. Unser Tormann hat zuerst den Ball, dann den Gegner berührt. Das war doch ein Ding der Unmöglichkeit. Ein Bayernligaschiedsrichter muss das doch sehen,“ grantelte Werner Köhler, Trainer der Sportfreunde. Phasenweise von der ersten wie auch von der zweiten Halbzeit sei er mit seiner Mannschaft zufrieden gewesen, mit manchen Phasen aber überhaupt nicht. Köhler: „Wir müssen dahin kommen, dass man 90 Minuten zufrieden ist mit der Mannschaft.“
Raphael Hergenhan, Spfr. Herbstadt, ehemals SV Rödelmaier, gab dieses Statement ab: „In der ersten Halbzeit waren wir die bessere Mannschaft, hatten zumindest die besseren Chancen. Da haben wir aber ein dummes Gegentor bekommen nach einem Foul, das kein Foul war. Das 0:2 hat uns eigentlich fast schon das Genick gebrochen. Dieser Elfer war meiner Meinung nach aber auch keiner. Durch das überraschende 1:2 sind wir aber noch mal richtig aufgekommen und hätten beinahe noch den Ausgleich geschafft. Insgesamt geht der Sieg für Rödelmaier aber in Ordnung.“
Kurt Beck, Vorsitzender der Spfr. Herbstadt: „Wie ich das Spiel gesehen habe? Wenig, weil ich die meiste Zeit im Bratwurststand war. Aber was ich so zwischendurch beobachten konnte, haben wir sehr ordentlich mitgehalten. Schade um die zwei tollen Chancen kurz vor Schluss. Das hätten wir schon gerne mitgenommen, auch wenn die Zugpferde Aubstadt, Schweinfurt 05 und Großbardorf weg sind.“ Kommentare Es sind noch keine Kommentare vohanden. |
