19.04.04
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FC Bayern Kitzingen - SV Rödelmaier 3:0 (2:0) Torfolge: 1:0 Kai Pohlmann (9., Kopfball nach Flanke von der linken Seite), 2:0 Steffen Güntner (11., staubte ab, nachdem Werner Feder einen Freistoß-Knaller nicht festhalten konnte), 3:0 Johannes Großpietsch (46., traf per Kopf). Besondere Vorkommnisse: rote Karte für den FC'ler Frank Pfister (56./grobes Foulspiel). "Die Mannschaft hat alles gegeben, es hat aber nicht gelangt." Nein, wirklich enttäuscht war er nach dem Spiel nicht, der Rödelmaierer Pressesprecher Mike Seidler. "Man hat eben gemerkt, dass es bei denen noch um richtig viel geht", währenddessen bei den Gästen irgendwie doch die Luft heraußen war. Zudem spielten die SV'ler auch "ohne Fünf": Neben dem Spielertrainer Joseph Francic (Urlaub) und dem gesperrten Marc Hartmann fehlten zudem die grippekranken Daniel und Stefan Hofgesang sowie der beruflich verhinderte Volkmar Scheuring. Mike Seidler ist sich daher auch ganz sicher, dass es mit vier von den fünfen nächste Woche ganz anders aussieht (Marc Hartmann muss allerdings noch zusehen). Der Tabellenzweite legte los wie die Feuerwehr, schien die Gäste förmlich überrennen zu wollen. Und tat es schließlich auch, ruckzuck lag Rödelmaier 0:2 hinten, da waren gerade mal elf Minuten gespielt. "Die haben sich zerrissen, uns den Schneid abgekauft", resümierte Seidler die Anfangsphase, in der der SV Rödelmaier nichts zu bestellen hatte. Aber so nach und nach fingen sich die Gäste und gestalteten das Geschehen einigermaßen ausgeglichen. Sebastian Schmitt (20./aus der Distanz) und Vitali Tschebunjaew (25./zögerte zu lange) hätten bis zum Pausenpfiff sogar ausgleichen können, denn Kitzingen hatte bis dato kaum noch nennenswerte Möglichkeiten. Doch in der zweiten Halbzeit legten die Hausherren einen Start hin, der sich gewaschen hatte. Die Rödelmaierer waren noch nicht richtig auf dem Platz, da musste Werner Feder ein drittes Mal hinter sich greifen. 45 Sekunden nach dem Wiederanpfiff köpfte Johannes Großpietsch zum 3:0 ein. "Da war der Käs' natürlich gegessen", hatte auch Mike Seidler kaum noch Hoffnung. Aber die SV'ler kämpften unverdrossen weiter, nur fehlte ihnen am Samstag ein Vollstrecker. Chancen, ja die gab's: In der 61. Minute sorgte eine Eckenserie für Alarmstufe eins im Kitzinger Strafraum, doch es sollte einfach nicht sein. Stefan Wirsing traf nur die Latte, Vitali Tschebunjaew und Timo Sitzmann machten es auch nicht viel besser. "Hinten wären sie zu knacken gewesen, wenn wir mehr Druck aufgebaut hätten", fehlte laut Mike Seidler der entscheidende Tick, der letzte Zug zum Tor. Johannes Frank, Sebastian Schmitt, Robert Spirk _ es war einfach wie verhext, die Rödelmaier trafen das Tor nicht, dafür fast Pawel Rzepka bei zwei Kontern auf der Gegenseite. "Da hätten die anderen eher das 4:0 geschossen als wir eins", machte Mike Seidler den Seinen keinen Vorwurf, aber über den Ehrentreffer hätten sich die mitgereisten Fans schon gefreut.
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