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Schmitts Kopfball taugt zum Sieg

17.03.08


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Mainpost

SV Rödelmaier bezwingt harmlose Abtswinder trotz langer Unterzahl verdient!

Ein Leckerbissen war es nicht, was der SV Rödelmaier und der TSV Abtswind den Zuschauern vorsetzten. Dem Sieger kann das letztlich egal. Der dritte Heimsieg der Saison verankerte die Mannen von Trainer Wolfgang Schmitt fest im Mittelfeld, sieben Punkte beträgt der Vorsprung auf Abtswind auf dem Relegationsplatz. „Das waren drei ganz wichtige Punkte. Sonst wäre es verdammt eng für uns geworden“, atmete Schmitt auf.
Seine Elf hatte ihre erste Chance schon nach 90 Sekunden, als Johannes Frank aus kurzer Distanz den Ball nicht über die Linie brachte. „Geht das schon wieder los?“, fragte sich draußen SV-Vorsitzender Manfred Schmitt. In der Vorwoche war der SVR trotz einem deutlichen Chancenübergewicht nicht über ein 1:1 gegen Frammersbach hinaus gekommen.
Rödelmaier bemühte sich auf dem äußerst schwer bespielbaren Rasen hernach um Ordnung und Kontrolle, versuchte Druck aufzubauen. Das wurde belohnt: Eine Ecke von Daniel Hofgesang verwertete Sebastian Schmitt per Kopf zur verdienten Führung.
Rödelmaier blieb weiter am Drücker, ließ die Abtswinder überhaupt nicht zur Entfaltung kommen. Ein Verdienst der konsequenten Abwehrarbeit der Mannen um Libero Jürgen Böck, die dem TSV nicht mehr als Weitschüsse gestattete. Eine Szene kurz vor der Pause drohte der Begegnung aber eine Wende zu geben.
SV-Angreifer Julius Müller war ins Abseits gelaufen (Wolfgang Schmitt: „Das kreide ich ihm mehr an.“), schoss trotz der Spielunterbrechung durch Schiedsrichter Burkard auf das Tor und sah zum zweiten Mal die gelbe Karte: Feldverweis. Burkards Entscheidung war regelkonform, passte aber nicht in seine ansonsten praktizierte Linie, die beiden Teams einiges durchgehen ließ.
In der Pause forderte Schmitt von seinen verbliebenen zehn Spielern einzig die Verteidigung des knappen Vorsprungs: „Egal wie es aussieht: Wir mauern!“ Das Kalkül des Saalers ging auf. Die Abtswinder unterstrichen nach Wiederbeginn eindrucksvoll, warum sie im bisherigen Saisonverlauf auswärts keinen einzigen Punkt geerbt hatten. Das Spiel der Mannen aus dem Kräuterdorf zeichnete sich durch erschreckende Harmlosigkeit aus, sie brachten es nicht auf eine Torchance und müssen zu Recht weiterhin auf ihr erstes Erfolgserlebnis in der Fremde warten.
Rödelmaier schaffte es indes nicht, zu gefährlichen Gegenangriffen aufzubrechen. Aber auch das konnte den Rot-Schwarzen letztlich egal sein.