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Beim Derby herrscht gesunde Rivalität

28.03.08

Mainpost

Rödelmaier will sich weiter von der Abstiegszone entfernen

Der SV Rödelmaier ist mittendrin in seinen K-Wochen. In Karlburg siegte er am Montag 2:0, in Bad Kissingen, gegen Kirchheim und in Keilberg sollen weitere Erfolgserlebnisse folgen. „Es wäre schön, wenn wir da ungeschlagen bleiben“, hofft Trainer Wolfgang Schmitt. Was seine Schützlinge nach der Winterpause ablieferten, stimmt den Saaler froh. Sieben Punkte holte Rödelmaier aus drei Begegnungen und hat sich vom gefürchteten Relegationsplatz schon zehn Zähler abgesetzt.

„Ein hervorragender Start“, sagt Schmitt, mag aber in Sachen Klassenerhalt nicht voreilig Entwarnung geben: „29 Punkte reichen nicht. Fünf, sechs Zähler werden wir noch einfahren müssen.“ Mit zwei Siegen ist es für Gegner Bad Kissingen nicht getan. Nach drei 0:1-Niederlagen sitzt die Mannschaft von Udo Langohr mit weiterhin nur elf Punkten im Keller fest. „Bad Kissingen müsste im Prinzip alles gewinnen, wenn es da heraus kommen will. Bei den drei FC-Spielen galt das Gesetz: Wenn du hinten drin stehst, machst du nicht die Big Points, sondern entscheidende Fehler. Aber es ist ein Derby. Selbst wenn es das letzte Saisonspiel wäre und die Kissinger null Punkte hätten, würden sie alles tun, um zu gewinnen“, erwartet Schmitt bestens motivierte Gegner.

An der Einstellung wird es bei seinen Mannen ebenfalls nicht mangeln. Neben dem Derbycharakter sorgen nach Schmitts Ansicht die Wechselspiele von Marc Hartmann, der in der Winterpause zum zweiten Mal Rödelmaier mit Ziel Bad Kissingen verließ, für zusätzliche Brisanz und das „Hick-Hack in der Halle“ (Schmitt). Im Finale der Kreismeisterschaft hatte der SVR im Januar ein ruppiges und hektisches Spiel 6:3 gewonnen. „Es herrscht eine gesunde Rivalität“, sieht Schmitt das alles eingebettet in einen sportlichen Rahmen.

Das Ziel seiner Mannschaft für das letzte Saisondrittel formuliert der 41-Jährige betont offensiv: „Wir wollen vom zehnten Tabellenrang wegkommen. Ich möchte auf keinen Fall mit einer zweistelligen Platzierung abschließen.“ Erfolgreiche K-Wochen wären dabei sehr hilfreich.