14.04.08
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Mit der ersten Halbzeit war Rödelmeiers Trainer Wolfgang Schmitt noch zufrieden: „Da haben wir ganz ordentlich gespielt und haben zu Recht mit 2:0 geführt, denn wir waren die klar bessere Mannschaft.“ Was die Seinen aber nach Wiederanpfiff boten, war für den SVR-Coach nicht zu glauben. „Da sind wir nur noch hinterhergelaufen. Die Leistung in den zweiten 45 Minuten war uferlos. Da kam kein Ball mehr beim Mitspieler an und wir waren viel zu weit von den Gegenspielern weg.“ Mit viel Glück brachten die Gäste den Dreier über die Bühne.
Glück hatte der SVR auch bereits beim 0:1. Denn da rutschte eine Freistoßflanke von Daniel Hofgesang durch Freund und Feind hindurch ins lange Eck. Elf Minuten später schien bereits die Entscheidung gefallen, als Stefan Frank nach einem Eckball aus Nahdistanz den Ball unter die Latte hämmerte. Danach hatte die Schmitt-Truppe noch einige Möglichkeiten, aber ein Treffer wollte nicht mehr gelingen.
Dann kam die zweite Halbzeit und das schnelle Tor der Platzherren, die akut abstiegsbedroht sind. Trotz aller Unzulänglichkeiten bei den Gästen wurde es aus dem Spiel heraus kaum einmal für Werner Feder gefährlich. „Keilberg hatte keine Bretter. Sie waren nur bei Standards gefährlich. Wir haben zu viele Fouls begangen. Deshalb kamen immer die Bälle in unseren Strafraum geflogen“, urteilte Schmitt.
In der Schlussphase hatte sein Team sogar noch zwei gute Chancen. Sowohl der eingewechselte Steffen Schrenk als auch Markus Benkert brachten das Leder allein vor dem TSV-Keeper nicht an diesem vorbei. |