05.05.08
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Rödelmaier besiegt Erlenbach durch einen Schmitt-Treffer kurz vor Ende
Einen Sieg samt attraktiven Fußball hatte SV-Trainer Wolfgang Schmitt im Vorfeld gefordert, immerhin einen Erfolg bekam er geboten. Sebastian Schmitt sicherte seiner Mannschaft die drei Punkte mit dem 2:1 wenige Minuten vor Ultimo.
Die ersten Minuten gingen an Rödelmaier, aber nach einer frühen Chance von Daniel Hofgesang kam eine ganze Weile nichts mehr. Bis die Minuten von Stefan Frank anbrachen. Erst leistete sich er sich einen katastrophalen Rückpass, der in den Füßen von Erlenbachs Haluk Kaya landete. Der scheiterte am Pfosten (22.). Zwei Minuten später profitierte Frank von einem Missverständnis in der Erlenbacher Hintermannschaft: Torhüter Patsiouras war weit aus dem Strafraum geeilt um zu klären, stieß mit Verteidiger Banbal zusammen. Die beiden servierten dem Rödelmaierer den Ball auf dem Silbertablett. Frank zog aus 30 Metern ab, traf aber ebenfalls nur den Pfosten.
Der Gast ging kurz vor der Pause in Führung: Eine zu kurz abgewehrte Ecke verwertete Schnall mit einem sehenswerten Schuss von der Strafraumkante. „Ich bin in der Kabine etwas lauter geworden“, war Wolfgang Schmitt mit dem Auftritt seiner Mannen bis dahin überhaupt nicht zufrieden.
Wirkungsvolle Worte Die Worte zeigten Wirkung. Nach dem Seitenwechsel agierte Rödelmaier druckvoller und hatte die Begegnung fest im Griff. Der Ausgleich ließ nicht lange auf sich warten: Stefan Frank wurde steil geschickt, setzte sich im Laufduell durch und ließ Patsiouras keine Chance. Sein fünfter Treffer in den letzten Wochen. Was beim jüngeren der Franks derzeit fast nach Belieben klappt, will bei seinem Bruder Johannes dieser Tage nicht gelingen. Der seit Wochen glücklose Angreifer scheiterte gleich zweimal aus aussichtsreicher Position (55., 66.). „Manche haben derzeit eine zu hohe Fehlerquote“, bemängelte Wolfgang Schmitt, meinte damit aber explizit nicht nur Johannes Frank. Und weiter: „Wir schaffen es einfach nicht, den Kopf hoch zu nehmen und den Ball sauber nach vorne zu spielen.“
Immerhin aber war den Gastgebern bis zum Abpfiff der Wille zum Sieg klar anzumerken. Er wurde belohnt. Nach einem weiten Schlag wehrte Erlenbach den Ball genau vor die Füße von Sebastian Schmitt ab. Der setzte ihn in die Maschen. „Es war ein verdienter Sieg. Aber wir hätten es viel einfacher haben können“, kleidete Schmitt seine Freude in kritische Worte. |