15.03.04
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(gufi) Jubel, Trubel, Heiterkeit herrschte gestern Nachmittag bei den Bezirksoberliga-Fußballern des SV Rödelmaier. Und dies aus gutem Grund! Denn nach den beiden vorangegangenen 0:1- Niederlagen beim VfL Bad Neustadt und gegen den TuS Frammersbach landeten die "Rot-Schwarzen" im Duell mit dem Landesliga-Absteiger und Meisterschaftsfavoriten aus Erlenbach einen ähnlichen Überraschungs-Coup, wie man ihn vor Jahresfrist bereits gegen den TSV Aidhausen (1:0) oder auch die Freien Turner Schweinfurt (1:1) geschafft hatte. Dazu ein überglücklicher SV-Spielertrainer Joseph Francic: "Duelle mit Titelaspiranten liegen uns einfach. Denn da können wir eigentlich überhaupt nichts verlieren. Und wenn wir hinten im Defensivbereich kompakt stehen, dann ist es wirklich nicht einfach, ein Tor gegen uns zu erzielen. Was sich ja auch schon im Hinspiel (0:2) gezeigt hat, als wir 60 Minuten lang absolut ebenbürtig gewesen sind." Und absolut ebenbürtig sollte der SV Rödelmaier dem Meisterschaftsfavoriten vom Untermain auch gestern Nachmittag wieder sein. Was zur Folge hatte, dass sich das Spielgeschehen hauptsächlich zwischen den beiden Strafräumen abspielte und gefährliche Torraumszenen die absolute Ausnahme blieben. Erstes großes Highlight des Spiels war dabei eine Gelegenheit von Hausherren-Angreifer Vitali Tschebunjaew, der den Ball auf Zuspiel von Kapitän Daniel Hofgesang jedoch knapp am Gästegehäuse vorbei setzte (10.). Der SV Erlenbach hatte seine beste Torchance derweil kurz vor dem Halbzeitpfiff, als ein Kopfball von Torjäger Marco Trapp nur um Zentimeter über das Rödelmairer Gehäuse strich (44./die Vorarbeit hatte die starke rechte Außenbahn der Gäste geleistet). Ebenso wie in Durchgang eins sollten sich beide Teams auch nach dem Wechsel erst einmal gegenseitig neutralisieren, bis _ ja bis der kurz zuvor eingewechselte Robert Spirk durch sein energisches Zweikampfverhalten einen Erlenbacher Fehlpass im Bereich der Mittellinie heraufbeschwor, das Leder dann über die Stationen Timo Sitzmann sowie Daniel Hofgesang abermals zu Robert Spirk gelangte und dieser den Ball beim "Tor des Tages" aus kurzer Distanz über die Linie drückte (80.). Wütende Angriffe der Erlenbacher Was in den letzten zehn Minuten des Spiels natürlich noch einmal zu wütenden Gegenangriffen der Gäste führte, die allerdings meist schon im Ansatz verpuffen sollten, so dass der Hausherr den knappen Vorsprung letztendlich sicher über die Zeit brachte. Ehe dann nach dem Schlusspfiff auf Rödelmairer Seite entsprechend gejubelt wurde, während Erlenbach den Platz flugs mit hängenden Köpfen verlassen hatte. Abschließendes Resümee von Joseph Francic: "Wir haben heute genau so gespielt, wie ich mir das gegen eine Mannschaft diesen Kalibers vorstelle. Nämlich Räume eng gemacht, konsequent im Abwehrbereich und aggressiv im Mittelfeld, was eigentlich kein Gegner mag." Und wenn man dann noch seine wenigen Torchancen nutzt, so kann es am Ende durchaus auch zu einem "Husarenstreich" reichen, durch den sich die Rödelmairer Ausgangsposition für den weiteren Rundenverlauf nun natürlich kräftig verbessert hat. |